Bewerbungstraining mit Weckerl

„Am Montag gehen wir zum Bewerbungstraining. Kostet 2.30 und ihr bekommt auch ein Jausenweckerl.“ Mit diesen Worten kündigt unser Geographieprofessor die Exkursion zur Arbeiterkammer Wien an. Dort angekommen wurden wir von zwei Damen, die eine Mitte Vierzig, die andere zirka fünfzig Jahre alt, begrüßt. Sie stellten sich uns vor und baten uns, es ihnen gleich zu tun. Schon bei dieser einfachen Aufgabe unterliefen einigen von uns Fehler. Eine Tasche auf dem Schoß erweckt den Eindruck, auf dem Sprung zu sein, ein großer Schal um den Hals schafft zu große Distanz zwischen den Gesprächspartnern.
Im nächsten Schritt wurden wir in Gruppen geteilt, in denen wir die richtige Vorgangsweise bei der Jobsuche ausarbeiteten. Am Anfang steht eine „Standortbestimmung“ bei der man seine Talente und emotionalen Neigungen finden soll. Dann muss man ein passendes Jobangebot online, in Zeitschriften, oder Aushängen finden, und ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch führen. Falls man keine Zu- oder Absage vom gewünschten Arbeitgeber bekommt, muss man nachfassen. Die Vorgangsweise in diesem Fall wurde anhand eines Rollenspiels nachgeahmt. Nach einer Analyse von fünf Musterlebensläufen, hatten wir die Gelegenheit, unsere eigenen Lebensläufe mit den Bewerbungstrainerinnen zu analysieren. Nach einer Pause und dem gelobten Weckerl wurde unsere Klasse in zwei Gruppen geteilt. Wir besprachen was man unter dem Begriff soft skills versteht und wie man diese seinem Gegenüber während eines Bewerbungsgespräches glaubhaft vermitteln kann. Danach machten wir ein zweites Rollenspiel, bei dem jeder von uns, gemeinsam mit der Trainerin ein kurzes Bewerbungsgespräch nachstellte.
Alles in allem war das Bewerbungstraining genau so wie ich es mir erwartet habe. Ein bisschen Rhetorik, ein bisschen Vorbereitung von Unterlagen, ein paar Tipps zur Jobsuche und die obligatorischen Rollenspiele. Schade fand ich, dass gar nicht auf das Auftreten auf Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram, oder Twitter hingewiesen wurde. Mittlerweile ist es unter Arbeitgebern sehr beliebt, sich die Profile ihrer Bewerber anzusehen. Außerdem war ich von den Trainerinnen enttäuscht – eine Hauptschullehrerin und eine ehemalige Bürokraft, die jetzt neben ihrer Arbeit am Arbeitsamt sich ein Zubrot als Yogalehrerin verdient sind nicht zwingendermaßen die Instanzen, denen ich bei Fragen zur Bewerbung vertrauen würde. Ich habe gehofft, wenn auch nicht erwartet, dass mich kompetente junge Personalchefs erwarten, die viel Erfahrung und auch Erfolg haben, und nicht nur einen Schnellkurs zur Bewerbungstrainerin absolviert haben.
Hauptsache das Weckerl hat geschmeckt.

Advertisements
Veröffentlicht unter Meinung | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Bärbels Schulbuffet im MGW

Wien ist bekannt für seine Würstelstände und seine Originale. Ersteres wird immer mehr von diversen Nudel- und Kebabbuden verdrängt und auch Letzteres ist schwer vom Aussterben bedroht. Das Musikgymnasium hat beides, einen Würstelstand, Schulbuffet genannt, und ein Original, und das heißt Bärbel Schlüter und ist lebendig, aber wie.

Das Schulbuffet mit einem „Würstelstand“ zu vergleichen, ist eigentlich purer Hohn, hat es doch erst vor kurzem eine Auszeichnung vom Bundesministerium für Gesundheit bekommen, weil es die Leitlinien für ausgewogene Ernährung in der Schule so fabelhaft umsetzt. „Bärbel“, wie sie von allen genannt wird, ist aber nicht erst vor kurzem auf den Trend, hin zu gesunden Snacks aufgesprungen, sie leitet das Schulbuffet seit einem Jahrzehnt nach dieser Überzeugung.
Nach einem Schulabbruch entschloss sie sich, eine Kochlehre in einem Hotel zu absolvieren. Nach ihrem Wirken in verschiedenen österreichischen Hotel- und Restaurantküchen, machte sie dreizehn Jahre bei sich zuhause „Kinderdienst“ und übernahm schließlich im Jahr 2003 das Schulbuffet. Da sie selbst zweifache Mutter ist, weiß sie ganz genau, was Kindern schmeckt und was nicht. Ihr Angebot reicht vom Hotdog und Schnitzelsemmel bis hin zu Couscous-Salat und Fladenbrot mit Humus und Gemüse. Ihr Angebot wählt sie danach aus, was sie gerne gehabt hätte, dass ihre Kinder in der Schule kaufen hätten können.
Ein zweiter Standort kommt für die selbstbewusste Köchin, die mit ihrem trockenen Humor jede Pause Schaaren von Schülern anlockt, nicht in Frage. Für sie ist ein Buffet stark personenbezogen.
„Die Bärbel kann man halt nicht klonen“ erklärt sie und hat damit definitiv recht. Arbeiten um zu leben, aber nicht Leben um zu arbeiten, das ist Bärbels Credo.
Bleibt zu hoffen dass sie beides möglichst lange tut.

Veröffentlicht unter Kritiken | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Barcelona

Da ich in den vergangenen Tagen leider keine Zeit hatte, meinem Blog ein adäquates Update der letzten zwei Tage unserer Reise zu verpassen, möchte ich im Folgendem, die wichtigsten Eckpunkte erwähnen.
Wir besuchten den Palau Nacional, der zur Weltausstellung zwischen 1926 und 1929 erbaut wurde. Schon als wir am ersten Tag aus dem Bus, der uns vom Flughafen in die Stadt brachte, am Fuße des Montjuic ausstiegen und nach oben blickten, sahen wir den Nationalpalast, der heute ein wichtiges Kunstmuseum beherbergt.
Wir sahen uns den Palau Nacional aus der Nähe an. Bevor wir das tun konnten, mussten wir zuerst die Fassade auf uns wirken lassen, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Den imposanten Bau kann man nur über viele Rolltreppen, bzw. Stufen, die entlang von Brunnen und Wasserspielen immenser Größe, auf den Montjuic führen, erreichen. Wir spazierten um das Museum herum, um nach einiger Zeit des Umherirrens den botanischen Garten zu finden.

Jetzt aber zu meinem erklärten Lieblingsort Barcelonas, dem Palau Reial. Zu meinem Glück war es auch der letzte Ort, den wir auf unserer Reise besuchten. Von einem verwunschenen Park mit vielen alten Bäumen umgeben, liegt das kleine Schloss am Rand von Barcelona. Das Schloss diente nie als Residenz eines Königs, aber einige Adelsfamilien fürchteten sich vor der Blamage bei Besuch des Königs, diesem keine standesgemäße Unterkunft bieten zu können. Also baute man kurzerhand ein Palais. Der König kam dann erst ein paar Jahre später und blieb auch nur kurz. Für mich eines der schönsten Schlösser der Welt.

Am letzten Tag unseres Barcelona Trips ist mir so etwas passiert, was normalerweise nur in Filmen passiert: ich bin mit meiner Mutter am Santa Katharina Markt, um ein paar Sachen für die Daheimgebliebenen zu kaufen. An der Theke wartend drehe ich mich um, plötzlich steht meine Biologielehrerin vor mir.
Wir tratschten ein wenig und stellten fest, dass wir beide heute nachhause fliegen werden, über einen genaueren Zeitpunkt des Fluges haben wir nicht gesprochen. Meine Mutter, die via quickcheckin im Internet unsere Plätze im Flieger reserviert hat, wollte unbedingt am Fenster sitzen. Ich bevorzugte es, aus Gründen meiner klaustrophoben Anflüge, auf der Gangseite Platz zu nehmen. Also reservierten wir die Plätz A und C, sodass eine Person zwischen uns saß, diese Person war wie sich später herausstellte – wieder meine Biologielehrerin.

Auf die Reise zurückblickend kann ich nur jedem nahelegen, sich diese pulsierende Metropole unbedingt anzusehen. Barcelona hat sich trotz des regen Ansturms an Touristen sein Flair gut erhalten. Das ist nicht bei allen Städten der Fall, wie ich letztes Jahr in Rom feststellte. Auch mit der Buchung unseres Quartiers über Airbnb lagen wir goldrichtig, in der Caller de Montcarda, direkt neben dem Picasso-Museum gelegen – ein Traum.
Nachdem in Rom das Hotel außerordentlich schlecht war, hatte ich keine Lust nochmal in einem Haus, das rein auf die Nächtigung zahlender Touristen aus ist, zu schlafen. Eine Freundin erzählte mir von Airbnb, eine Plattform, auf der man weltweit Immobilien aller Art, ausgenommen Hotelzimmer, mieten und vermieten kann. Vom Sofaplatz, bis zur Luxusloft, für Einzelpersonen oder Großfamilien, hier findet jeder wonach er sucht.
(https://www.airbnb.com/tell-a-friend?airef=3e1naz49f3bzz5)

Ich würde mir kein zweites Mal die Barcelonacard kaufen. Alle Museen und Aktivitäten, bei der sie als Ticket galt, waren mäßig interessant, und die wirklich wichtigen Sights wie zB. die Sargrada Familia, Park Guell, Picassomuseum, Musikpalast sind ohnehin nicht inkludiert.

Mein Tipp: die Wochen-U-Bahnkarte und einen toller Reiseführer, mindestens in Buchform, sollten reichen um gut und sicher durch Barcelona zu kommen.

Veröffentlicht unter Kritiken | Kommentar hinterlassen

Moo

Von den Roca Brüdern war in letzter Zeit viel zu hören. Ihr Restaurant, El Celler de Can Roca, führte dieses Jahr die San Pellegrino Liste an erster Stelle an. Das Restaurant Moo im Hotel Omm wird zwar von Felip Llufriu geleitet, steht aber dennoch unter Aufsicht der Roca Brüder.
Noch bevor wir den ersten Gang serviert bekommen, werden uns Vorlegeteller mit unterschiedlichen Grafiken unterschiedlicher Künstler serviert. Bis zum Ende des Menüs bekommen wir zu jedem Gang ein neues Vorlegeteller mit jeweils anderen Grafiken. Nicht nur jedes Vorlegeteller ist unterschiedlich gestaltet, auch die kleinen Skulpuren, die jeden Tisch zieren, sind Unikate.
Als Amuse Bouche wird uns eine Tappas Variation serviert. Anchovis Pölsterchen, Gefüllte Kartoffelkugeln mit Paprikasauce, Tapioka Chips mit Tintenfisch und Mini Garnelen und Campari in weißer Schokolade – eine wahrliche Freude im Mund, die Lust auf mehr macht.
Danach, Fenchelschaum mit kalter Suppe und Kaviar, die noch eine Prise Salz vertragen hätte.
Der erste Gang, ein Goldenes Ei mit gerösteten Körnern schmeckt genial. „Körner“ klingt möglicherweise etwas banal für ein Gericht in einem Sterne Restaurant, diese waren jedoch das Highlight des ersten Ganges. Auf Nachfrage beim Kellner wollte dieser nicht so recht herausrücken um welche Sorte Körner es sich handelt. „Normal Corns“ alles andere sei ein Geheimnis, goldig süß und knusprig auch die Ummantelung des pochierten Ei, ein erster Gang wie aus dem Bilderbuch.
Mein zweiter Gang verbindet, wie der erste, knusprige mit weichen Elementen. Allerlei gedämpftes Gemüse mit Blüten auf einem Parmesankräcker mit Oliverölkavier, durch die vielen verschiedenen Gemüse, die auf kleinstem Raum vereint sind, ermöglichen, das Gericht mit jeder Gabel neu zu entdecken.
Der darauffolgende Zwischengang ist eines der besten Fischgerichte die ich dieses Jahr gegessen habe. Gekochte Garnelen mit Safran, Zwiebel, Maissauce, gekrönt von einem gefriergetrocknetem Rosenblatt, stellt alles bisher dagewesene in den Schatten. Ein unbeschreiblicher Gechmack, für den mir die Worte fehlen.
Der erste Hauptgang ist eine Homage an die asiatische Küche, kombiniert mit einem Klassiker der französischen Haute cuisine – eine mit roter Seebarbe gefüllte Frühlingsrolle nebst einer klassisch – asiatischen Fischsauce wird mit Ratatuille verbunden. Durch den grünen Pfeffer bekommt der dritte Gang eine angenehme Schärfe, die dem Gericht eine subtile Würze verleiht.
Als zweiter Hauptgang wird ein Zander mit Gnocci in einer Ingwer Spinatsauce serviert, nach der vorhergehenden Geschmacksexplosion, die zugegebenerweise schwer zu toppen ist, leider ein Abstieg. Die Spinatsauce etwas zu wässrig, die Gnocci dafür optimal. Hätte man diesen Gang, den anderen beiden. Fischgängen vorangestellt, hätte das dem Verlauf des Menüs sicher nicht geschadet.
Der Käsegang setzt sich aus 3 verschiedenen Schafkäsen zusammen. Obwohl vom selben Tier, weisen sie doch alle einen völlig unterschiedlichen Geschmack auf. Jeder der Käse wird durch die Zugabe von Chutneys, Gemüsen und Gewürzen und Gelees optimal ergänzt. Dazu wird hausgebackenes Nussbrot serviert.
Das Dessert ist eine moderne Interpretation von klassischem Tiramisu. Ein Kaffee in der Creme, in kleinen Kekskügelchen und im Bisquit, auf dem eine weiße Creme in einem Karamellröhrchen gefüllt, thront. Das Bittermandeleis macht das Gericht komplett. Ein fabelhaft kreierter Gang in der Königsdisziplin. Der Patissier hat es am schwersten den Gast zu begeistern. Der Appetit ist nicht mehr der selbe wie beim Gruß aus der Küche und der Gaumen daher dementsprechend schwer zu begeistern. Diesmal ist das aber fabelhaft gelungen.

Ein gesondertes Augenmerk wird in der Küche des Moo auf die unterschiedlichen Texturen der Gerichte gelegt. Ein Aspekt, der auch mir ungemein wichtig ist und in anderen Restaurants viel zu oft hintangestellt wird. Obwohl Llufriu gerne traditionelle Gerichte als Basis für seine Kreationen verwendet, verlieren sie dennoch nicht im geringsten an Komplexität oder Tiefe. Das Desingn des Restaurants ist genial und die Idee Grafikern die Möglichkeit zu geben sich den Gästen, während diese ihr Menü genießen, zu präsentieren ist toll.
Meiner Meinung nach hat sich das Restaurant ohne Zweifel einen zweiten Michelin-Stern verdient.
Der Besuch war mit Abstand der Höhepunkt unseres Besuches in Barcelona.

Veröffentlicht unter Kritiken | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

alkimia

Als wir uns überlegten, welche Restaurants in Barcelona wir besuchen sollten, fiel uns bald Jordi Vila’s „alkimia“ auf. Ein Tisch war schnell reserviert, und so machten wir uns gestern Mittag auf zum Lunch Menu. Das Restaurant ist hell und schlicht eingerichtet, sodass die Aufmerksamkeit des Gastes sich zur Gänze auf sein Essen konzentrieren kann, und das auch durch Spots die auf das jeweilige Teller gerichtet sind, betont wird.
Als Amouse Bouche wird Tomatenessenz mit Olivenöl, gerösteten Brotkrümeln und ( nur für die Fleischesserin am Tisch )mit Salami serviert. Ein angenehm fruchtiger Geschmack, der die bekannte Kombination von Zutaten auf neue Weise vereint.
Der zweite Gruß aus der Küche, ein Kräcker aus kräftigem Käse und Macadamia Nüssen, schmeckt so gut, dass er uns sicher noch bis zu unserer nächsten Barcelona Reise in Erinnerung bleiben wird.
Die Vorspeise besteht aus roh mariniertem Thunfisch, rotem Paprika, Weißer Creme und Dille, mit Essig mariniert. Der Thunfisch, dessen Textur durch außergewöhnliche Zartheit besticht, ist rosig im Geschmack und wird durch die angenehme Säure des Essigs, und Süße des Paprikas optimal ergänzt. Dazu wir zweierlei hausgebackenes Brot gereicht.
Als zweite Vorspeise wurde uns Reis mit Eierschwammerl in getrockneter und frischer Form und eine Maki aus Speck, Gemüse und Fisch serviert. Leider scheint mein Wunsch eines vegetarischen Menüs nicht ganz in die Küche vorgedrungen zu sein.
Ansonsten ein solider Gang, wenn auch der Reis etwas zu hart ist.
Der Hauptgang setzt sich aus einem gekochten Kabeljau an dunkler Sauce, Babyspinat, Zwiebel und gerösteten Bröseln zusammen. Der Fisch, auf den Punkt gekocht, zerfließt förmlich wie Butter im Mund und verbindet sich gut mit der, zwar nicht sehr kreativen, dennoch geschmacklich gelungenen Kombination aus Zwiebel und Spinat.
Das Dessert, dass den krönenden Abschluss unseres Lunchmenus darstellt, ist Ingwer-Limettensorbet, auf geröstetem Keks mit Gewürz Gelee, Basilikum und Ananas in zweierlei Texturen. Eine südländisch, spritzige Kombination, die herrlich süffig und zitronig, trotzdem angenehm und nicht aufdringlich schmeckt. Eine perfekte Balance aus Süße und Säure.
Zum Kaffee bekommen wir als Petit Four Passionsfrucht Konfekt in weißer Schokolade auf Kakao und Kaffeenips serviert, die beim Zerbeißen im Mund platzen, und Brioche mit Limettenschale, die durch eine einzigartig flaumig-weiche Textur beeindruckt, die die Illusion weckt, in eine Wolke zu beißen.
Ein Besuch dieses Restaurants sollte man sich als Barcelonareisender unter keinen Umständen entgehen lassen. Wenn auch hier der Trend zu vegetarischen Menüs und antialkoholischen Getränken, die über frisch gepressten Orangensaft hinausreichen, noch nicht eingesetzt hat. Die Küche ist leicht, subtil und kommt ohne die gerade inflationär verwendeten Tupfen, Punkte und Spritzer am Teller aus. Nichts lenkt den Gast vom Geschmack der Gerichte ab. Ein mutiges Konzept, das aber ohne Zweifel fabelhaft aufgeht.

alkimia.cat

Veröffentlicht unter Kritiken | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Barcelona

Kurz nach dem Läuten des Weckers, machten wir uns auf zur Sagrada Familia, dem Wahrzeichen der Stadt, das jeder Barcelonareisende gesehen haben muss. Unser Barcelona Reiseführer und einige Freunde sagten uns, die Kirche möglichst früh am Morgen zu besuchen, um nicht stundenlang zu warten. Wir machen uns also auf den Weg und freuten uns nur wenige Touristen vor uns zu sehen. Als wir endlich beim Eingang waren, offenbarte uns der Wärter, wir seien in der falschen Reihe gestanden, hier gäbe es nur Tickets für Onlinebuchungen. Also alles nochmal von vorne, mit dem kleinen Unterschied, das nun die Schlange bis zur Rückseite der Kirche reichte. Meine Mutter, die darauf bestand, die Kirche zu besichtigen, stellte sich in die Reihe, während ich durch die Avinguda del Gaudí zum Hospital de Santa Creu i de Sant Pau spazierte, einem der 8 Unesco Weltkulturerbe Barcelonas. Diese stand leider nicht zur Besichtigung offen und war von hohen, blickdichten Bauzäunen umgeben. Ich machte einige Fotos von den oberen Stockwerken um dann wieder zurück zur Sagrada zu gehen, wo mich meine Mutter, die noch immer in der Schlange stand, dazu aufforderte, um die Kirche herum zu laufen und einige Fotos zu machen. Gottseidank ging es dann schnell voran und wir konnten die Sargrada Familia betreten. Diese befindet sich noch immer in Ihrer Fertigstellung. Der Meister Gaudí hat für sein Lebenswerk eine Bauzeit von zweihundert Jahren geplant.
Danach fuhren wir nach Eixample. Hier besichtigten wir die von Gaudí geplante Casa Batlló, die auf vielen Ansichtskarten der Stadt zu sehen ist. Ein Haus das die unverkennbare Handschrift seines Architekten trägt. Die bunte Mosaikfassade, auf der die Augenpartien von Totenköpfen die Balkone halten, prägen das äußere Erscheinungsbild -skurril aber auf eine gewisse Art und Weise beeindruckend.
Wir besuchten noch die Casa Amatller von Puig i Cadafalch und die Casa Mila, von Gaudí und machten uns dann wieder in die Nähe der Sargrada Familia auf, um bei „Alkimia“ Mittag zu essen, eindeutig einer der Höhepunkte der Reise. ( http://www.alkimia.cat )
Danach besichtigten wir, für mich obligatorisch, den Palau de la Musica, geplant von Domènech i Montaner. Für mich, nicht nur aufgrund seines Verwendungszwecks, eines der schönsten Gebäude der Stadt.
Weiter ging unser Spaziergang durch die Stadt zum Schokoladenmuseum Museu de la chocolata- extrem klein und etwas langweilig. Nicht zu vergleichen mit Zotters Schokoladentheater in der Steiermark.
Danach statteten wir SNöMELK (https://www.facebook.com/snomelk/photos_stream), einem der zahlreichen Eisgeschäfte einen Besuch ab. Ohne Zweifel eines der besten, dass ich in meinem Leben gegessen habe. Da war die Ernüchterung vom vergangenen Museumsbesuch schnell vergessen.
Am Weg zu unserem Loft fiel uns eines der kleinen Kleidungsgeschäfte, in denen junge Designer ihre Mode selbst herstellen und verkaufen, auf. Wir warfen einen Blick hinein und ich fand glücklicherweise ein wunderbares Teil, das mir meine Mama kaufte.
Ich Glückliche! (www.bartomenu-uribe.com)
Unser Abendessen kauften wir im Markt „La Boqueria“ der Gott sei Dank noch immer nicht so touristisch wie der Wiener Naschmarkt ist. Hier kaufen auch viele Einheimischen ihre Lebensmittel. Supermärkte findet man kaum in Barcelona.
Ein schöner und ereignisreicher Tag ging zu Ende, an den ich mich oft erinnern werde.

Veröffentlicht unter Reisebeschreibungen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Barcelona

„Wenn die Spanier eine Menschenschlange sehen, stellen sie sich einfach hinten an“, dieses Zitat, das heute von meiner Mutter ausgesprochen wurde, könnte als Motto des heutigen Tages gelten.
Wir fuhren nach dem Frühstück zum Park Guell , ein von Antonio Gaudi geplanter Park mit 3 Villen. Obwohl wir früh aufgestanden waren, standen dutzende Menschen vor uns, um ein Ticket für den Park zu kaufen. Als wir endlich die Eintrittskarten in den Händen hielten, machten wir uns auf, um den Park zu erkunden. Ich muss offen zugeben, dass ich von dem, in ausnahmslos jedem Reiseführer empfohlenen Park, doch etwas enttäuscht war. Die Fotos, die ich mir zuvor angesehen hatte, erinnerten mich stark, sowohl vom architektonischen, als auch vom gartengestalterischen Konzept an den Heller Garten am Gardasee, den ich vor zwei Jahren besuchte. Es war aber nicht mehr als ein Wald, durch den einige Wege an Villen vorbei führten.
Wir fuhren anschließend mit Bus und U-Bahn zu den südlichen La Ramblas, um das ehemalige Rotlichtviertel Barcelonas, El Raval, zu besichtigen. Meine Mutter, die auf hervorragende Art und Weise in die Rolle der Reiseleiterin schlüpfte, lotste sich und mich mit Hilfe einer Karte durch die Gassen, um immer zur richtigen Zeit aus ihrem Buch einige schlaue Worte über die Plätze, Straßen und Gebäude von sich zu geben.
Wir planten den Nachmittag im Picasso Museum zu verbringen. Dort angekommen, fanden wir vor dem Museum eine, ohne Übertreibung, mehrere hundert Meter lange Schlange, die darauf wartete, das Museum zu besichtigen. Da wir uns nicht so lange anstellen wollten, entschieden wir, mit der Gondel auf den Montjuïc zu fahren um dort den Botanischen Garten zu besichtigen. Also Machten wir uns auf den Weg „Wenn die Spanier eine Menschenschlange sehen, stellen sie sich einfach hinten an“, dieses Zitat, das heute von meiner Mutter ausgesprochen wurde, könnte als Motto des heutigen Tages gelten.
Wir fuhren nach dem Frühstück zum Park Güell. Ein von Antonio Gaudi geplanter Park mit 3 Villen. Obwohl wir früh aufgestanden waren, standen schon dutzende Menschen vor uns um ein Ticket für den Park zu kaufen. Als wir endlich die Eintrittskarten in den Händen hielten, machten wir uns auf um den Park zu erkunden. Ich muss offen Zugeben, dass ich von dem, in ausnahmslose jedem Reiseführer empfohlenen Park, doch etwas enttäuscht war. Die Fotos die ich mir zuvor angesehen hatte erinnerten mich stark, sowohl vom Architektonischen, als auch vom Gartengestalterischen Konzept an den Heller Garten am Gardasee, den ich vor zwei Jahren besuchte. Es war aber nicht mehr als ein Wald, durch den einige Wege an Villen vorbei fühten.
Wir fuhren anschließend mit Bus und U-Bahn zu den südlichen Laramblas um das ehemalige Rotlichtviertel Barcelonas zu besichtigen. Meine Mutter die auf hervorragende Art und Weise in die Rolle der Reiseleiterin schlüpfte, Lozte sich und mich mit Hilfe einer Karte durch die Gassen um immer zur richtigen Zeit aus ihrem Buch einige schlaue Worte über die Plätze, Straßen und Gebäude von sich zu geben.
Wir planten den Nachmittag im Picasso Museum zu verbringen. Dort angekommen fanden wir vor dem Museum eine, ohne Übertreibung, mehrere hundert Meter lange Schlange, die darauf wartete das Museum zu besichtigen. Da wir uns nicht so lange anstellen wollten, entschieden wir und mit der Gondel auf den Montjuic zu fahren, um dort den Botanischen Garten zu besichtigen. Also machten wir uns auf den Weg zur Küste, von wo die Gondeln wegfahren. Dort angekommen mussten wir resigniert feststellen, das sich auch dort eine, zwar erheblich kleinere als vor dem Picasso Museum, dennoch sehr große Menschenmasse gesammelt hatte, was sich vor allem unter Anbetracht der Tatsache, dass in eine Gondel, empfindlich weniger Menschen passen, als in ein Museum passen, relativierte.
Meine Mutter, die von Blasen an den Zehen gequält wurde, entschied sich, eine Auszeit bis zum Abend in der Wohnung zu nehmen. Ich nutze die Zeit um an den Strand zu laufen und im Meer zu schwimmen, was mir sehr viel Spaß bereitete.
Als wir uns auf die Suche nach einem Restaurant zum Abendessen begaben, sahen wir, dass die Menschenhorden vor dem Picasso Museum zu einem kleinen Grüppchen, dass auf den Eintritt wartete, geschrumpft war. Also stellten wir uns an, um bald darauf Picassos Werke zu bewundern. Obwohl ich im Bereich der Malerei nicht sehr kunstaffin bin, kann ich einen Besuch dieses Museums nur jedem Barcelona-Reisenden nahe legen. Picasso wird dem Besucher in seinen unterschiedlichen Schaffensperioden nahe gebracht, und das in einem wunderschönen, gotischen Palazzo, mit einigen im Barock gestalteten Räumen.
Im Anschluss daran aßen wir einige Tapas im sehr lauschigen Restaurant namens „Set de Born „. Danach gönnten wir uns noch bei Bubo, einem der besten Patissiers der Welt, ein Betthupferl um anschließend sehr müde in die nahe gelegene Wohnung zu gehen.

Veröffentlicht unter Reisebeschreibungen | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Barcelona

Heute begann unser Trip nach Barcelona.
Für meine Mutter, begann die ganze Reise natürlich schon vor längerer Zeit, da sie alles organisierte und buchte. Weiich in letzter Zeit aber sehr beschäftigt war, fand ich keine Gelegenheit, mich auf die Reise vorzubereiten und mir Informationen über die Stadt zu besorgen. Was ich wusste war, dass es sich um eine Stadt in Spanien, in der man gerne Tapas isst, handelt. Das war auch schon alles.
Also machte ich mich heute früh auf zum Flughafen, ohne irgendeine Vorstellung was auf mich zukommt.
Nachdem wir den Flug hinter uns brachten, fuhren wir mit dem Bus und weiter mit der Metro in unsere Unterkunft. Ich konnte meine Mutter bei der Buchung überreden, diesmal statt eines Hotelzimmers, uns in eine Privatunterkunft einzumieten. Gesucht und gefunden haben wir diese auf der Homepage von airbnb . Diese Seite dient dazu, Immobilien auf der ganzen Welt, von einem Sofa-Schlafplatz, über Zimmer in Wohnungen, bis zu Luxuslofts, zu mieten und zu vermieten. Diese Wohnung, für die wir uns entschieden haben, liegt mitten im Zentrum der Altstadt in der Caller de Montcada, das Viertel heißt La Ribera. Direkt neben uns befindet sich das Picasso-Museum und in der Nähe die schöne Kirche Santa Maria del Mar.
Wir spazierten also durch die engen Gassen zum Meer, um mit einem Touristenboot eine Runde durch den Hafen zu drehen. Danach besichtigten wir die Kolumbus Statue, die eher ein Turm ist, weil man auf die Spitze des Monuments mit dem Lift fahren kann, sofern man nicht unter Klaustrophobie leidet. Erbaut wurde sie anlässlich der Weltausstellung in Barcelona 1888.
Dieses Monument markiert auch den Beginn der wohl bekanntesten Flaniermeile der Stadt: die La Ramblas.
Wir bogen in die Carrer Petrixol, einer kleinen Nebenstraße mit zahlreichen bemalten Kacheln, die die Außenwände der Cafés und kleinen Läden zieren, ein. Ich fand ein Schokoladengeschäft, von denen es in Barcelona viele gibt, und bestellte mir eine heiße Schokolade. Die war so dickflüssig, das der Löffel, ließe man ihn senkrecht in der Tasse stehen, nicht umgefallen wäre. Im wahrsten Sinne des Wortes eine „heiße Schokolade“. Geschmeckt hat sie aber ausgezeichnet. (www.xocoa-bcn.com)
Unser Weg führte uns weiter in ehemalige Judenviertel, mit sehr engen Gassen. Da heute ein. Fußballmatch übertragen wurde, das „El Classico“, waren schon am späteren Nachmittag alle Lokale mit Public-viewing voll. Man musste aber nicht vor einem Fernseher sitzen, um zu wissen, wie das Match stand. War ein Tor zugunsten von Barcelona gefallen, hallte es Jubelrufe durch die Straßen. Als jedoch Madrid eine Torchance hatte, schrien alle verzweifelt auf, da ich kein Catalanisch verstehe, weiß ich nicht, was sie gerufen haben, kann mir die Bedeutung ihrer Worte aber ungefähr vorstellen. Da es mittlerweile Abend geworden war, machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Da meine Mutter gerne Fisch essen wollte, empfahl ihr unser Vermieter das Restaurant „La Paradeta“ im Viertel EL Born, aufzusuchen. Als wir dort angekommen waren, fanden wir vor dem Lokal eine meterlange Schlange an Menschen, die sich bis zum anderen Ende der Fußgängerzone zog, vor, an dessen Ende wir uns anstellten. Das Konzept dieses Lokals ist völlig anders als jenes herkömmlicher: Als wir nach einigem Warten die Theke erreichten, hinter der sich rohe Fische und Meeresfrüchte aller Art auftürmten, wählten wir einiges aus und bekamen eine Nummer. Dann holten wir uns von einer weiteren Theke die Getränke und zahlten die Rechnung. Nach einiger Zeit wurde unsere Nummer gerufen und wir holten uns unsere Teller von einer Durchreiche zur Küche ab. Das Warten hat sich jedoch mehr als gelohnt, es schmeckte hervorragend. (www.laparadeto.com)

Veröffentlicht unter Reisebeschreibungen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Veganista

Okay, ich gebe es zu: Ich gehöre zu den Menschen, die es bis zuletzt nicht wahrhaben wollen, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist. Also solche, die versuchen das Ausgraben der Winterjacke so weit wie möglich hinauszuzögern und mit offenen Schuhen durch die Gegend laufen, wenn sich schon der erste Schnee ankündigt.
Vielleicht ist auch das der Grund warum ich in letzter Zeit immer öfter bei „Veganista“ vorbeischaue. Dieses vergangenen Sommer eröffnete Eisgeschäft ist das einzige Wiens, welches ausschließlich veganes Eis verkauft. Neben Klassikern wie Schokolade und Vanille finden sich auch einige Specials und saisonale Sorten wie Feige oder Orange-Safran-Olivenöl im Angebot des von Gabriele Lenz gestalteten Geschäfts. Ich muss gestehen, das erste mal als ich vor die Eisvitrine trat, hatte ich große Zweifel ob Eiscreme ohne Milch geschmacklich mit der Konkurrenz mithalten kann, und ich wurde eines besseren belehrt. Meine Lieblingssorte Matchagreentea überzeugt durch samtige Konsistenz, gut ausbalancierte Süße und ein intensives Matcha Aroma welches sich ausgezeichnet mit der Sorte Birne kombinieren lässt.
Glücklicherweise hat Veganista auch in der kalten Jahreszeit offen, das hilft mir möglicherweise meinen Winterkomplex zu überwinden.

Neustiftgasse 23
1070 Wien
Öffnungszeiten: Mo-Do 12-19Uhr
Fr-So 12-20 Uhr

20130919-214319.jpg

Veröffentlicht unter Kritiken | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Schweden

13.August 2013
Heute war der Tag an dem der große Mischa Maisky eine Masterclass für zwei ausgewählte Cellisten gab. Diese fand nicht in einem der normalen Unterrichtszimmer , sondern in dem Saal in welchem immer die Suppenkonzerte gegeben werden statt, da für die Zuhörer mehr Platz benötigt wurde.
Der Besuch der Mittagskonzerte ist gleich dem Besuch aller Konzerte die im Rahmen des Festivals gegeben werden, offiziell für alle Studenten obligatorisch. Jedoch werden diese von zirka der Hälfe der Studenten nicht besucht.
Bei dieser Masterclass waren hingegen alle Studenten aller Instumentengruppen ausnahmslos anwesend und der Saal und der Gang zum Bersten voll.
Dann betrat der Meister pünktlich die Bühne, auf der der Student schon Platz genommen hatte und wurde von der applaudierenden Zuhörerschaft begrüßt. Er trug eine bequeme Knitterhose, ein T-Shirt mit der aufgedruckten Grafik eines Cellisten, darüber die Weste eines Jogginganzuges über der schwer eine goldene Kette lag, die von seinen weißen Locken, die ihm bis zu den Schultern reichten, umspielt wurde. So erweckte er eher den sympathischen Eindruck eines Bikers, denn eines Cellisten seines Ranges.
Der Student begann sein Stück, die Franck Sonate, auf seinem Instrument zu spielen und nachdem der letzte Ton verklungen, sprach er einige lobende Worte, dann setzte er zu einem Monolog über seine Lehrer Rostropowich und Piatagorski und seine Erfahrungen mit der Francksonate an, die bis zum Ende der Zeit andauern sollte. Mischa Maisky macht einen äußert freundlichen und unkomplizierten Eindruck. Keine Spur von Narzissmus oder Überheblichkeit. Einmal sagte er sogar, er sei ein Halbamateur, da er ja kein Diplom auf der Moskauer Universität bekam, wo er doch einer der besten Chellisten der Welt ist. Er erwähnte zirka sechs mal seine 5 Kinder und zeigte sogar dem Studenten und den Anwesenden im Saal ein Foto von seinem jüngsten, 6 Monate alten Sohn. Maisky versuchte nicht ansatzweise im herkömmlichen Sinn zu unterrichten, er sagte auch mehrmals, dass er das Unterrichten von Meisterkursen „vor vielen Jahren unerfolgreich aufgegeben “ hatte. Seine ungezwungene witzige Art und seine große Lebenserfahrung als Musiker, trotz der er ein höchst bescheidener Mensch blieb, hinterließen bei den Zuschauern bleibenden Eindruck.
Die Frage, ob Maisky tatsächlich wie er meint, nicht unterrichten kann und daher Kommentare zum Spiel der beiden Studenten fast zur Gänze bleiben ließ, oder ob er sich dessen bewusst war, dass ( ein ausgezeichneter Celloprofessor der die Studenten beim Aurorafestival unterrichtet ) es für das Publikum weit interessanter ist, seine Ansichten und Erfahrungen zu hören als Korrekturen im Fingersatz oder der Bogentechnik der Studenten, bleibt offen.

20130814-222044.jpg

Veröffentlicht unter Reisebeschreibungen | Kommentar hinterlassen